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Das Glück der Erde…: 3.000 Euro für das Reitprojekt des Kinder- und Jugendhauses St. Josef in Bad Olsdeloe

Im Kinder- und Jugendhaus St. Josef in Bad Oldesloe sind etwa 110 Säuglinge, Kinder und Jugendliche bis zur Volljährigkeit dauerhaft untergebracht, die aufgrund der schwierigen Lage in ihrem Elternhaus nicht bei ihren Eltern leben können. Da es ganz verschiedene Gründe für den Aufenthalt der Kids im Kinder- und Jugendhaus  gibt, ist auch die Verweildauer der einzelnen Kinder sehr unterschiedlich lang. Die meisten sind auf Dauer in der Einrichtung.

Reiten gibt Kids von St. Josef Stärke und Heilung

Die Kinder wohnen in Gruppen mit bis zu zehn Kindern zusammen. Teil des Freizeitprogramms ist das pädagogische Reiten, das zwei Mal wöchentlich für sechs Kinder stattfindet und vom Träger finanziert wird. Für die Kinder aus oftmals prekären Verhältnissen sind das Reiten und der Umgang mit dem Pferd besonders bereichernd und heilsam. In den Herbstferien 2018  konnten einige Kinder mit ihren Betreuern eine Woche auf einem Reiterhof verbringen. Die Teilnehmer kamen gestärkt aus dem Urlaub zurück. Einige Kinder absolvierten dort sogar ihre Reiterprüfung. Nun überlegen die Kinder und Betreuer, wie auch 2019 so eine tolle Woche auf dem Reiterhof finanziert werden kann.

Familien können keine finanzielle Unterstützung zu Reiterferien leisten

Die Familien der „Reiterkinder“ sind nicht in der Lage, etwas zu der geplanten Reise dazuzugeben. Ein Mitarbeiter wäre aber beispielsweise bereit 100 Euro spenden, sofern die Restsumme zusammenkommt. Damit 16 Kinder im Alter von 5  bis 16 Jahren mit drei Betreuern sechs tolle Tage auf dem Reiterhof verbringen können, werden 2.745 Euro benötigt.

Radio Hamburg Hörer helfen Kindern und die GEV Grundeigentümer-Versicherung* spenden insgesamt 3.000 Euro für Reiterferien. Dann ist auch noch Geld für einen weiteren Ausflug drin.

*2.000 Euro der Spendensumme kommen von der GEV Grundeigentümer-Versicherung. Am 5. Juni 2019 fand für deren Mitarbeiter ein Gesundheitstag mit dem Motto „Herzenssache“ statt. Man konnte zum Beispiel an einem Cardio-Stresstest teilnehmen und wer in den Aufzug stieg statt die Treppe zu nehmen, wurde zu einer Spende aufgefordert.  Außerdem gab es einen Bücherflohmarkt sowie eine Spendenauktion, auf der die  Kollegen persönliche Dinge anboten, wie einen Stellplatz für eine Woche im Parkhaus, eine Einladung zum Mittagessen etc.