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Vom Familienhund zum Assistenzhund für Marla aurore aus Altona

Die kleine Marla (3) aus Altona leidet an einem seltenen Gendefekt, der dazu führt, dass sich das Mädchen mit starker Verzögerung entwickelt und sehr schwache Muskeln hat. Dazu kommen eine niedriger Blutdruck, Probleme mit den Augen und Bewegungsstörungen in den oberen Extremitäten. Marla hat somit eine 80 prozentige Behinderung. 

Therapiehund soll Alltag vereinfachen

Mutter Katharina, Vater Lars-Oliver, Schwester Raya und Marla sind im Alltag ein gut eingespieltes Team. Das jüngste Familienmitglied ist Hund Hermes (1,5). Dieser soll nun vom „normalen“ Haustier zu Marlas alltäglichem Begleiter werden. Da Marla Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Bereich hat, soll Hermes für sie als Brücke interagieren. Marla zeigt in Alltagssituationen oft Ängste, deren Grund meist nicht klar erkennbar ist. In diesen Situationen soll Hermes beruhigend auf sie einwirken und ihr Ruhe, Ausgeglichenheit, Selbstständigkeit, Sicherheit und Selbstvertrauen geben.  Zusammen mit Hermes soll ebenfalls die motorische Entwicklung weiter vorangebracht werden. Kennenlernen müssen sich die beiden nicht erst, Hermes soll von Marlas bestem Freund zu einem geeigneten Begleiter durch den Alltag ausgebildet werden.  Hierfür werden noch rund 4.350 Euro benötigt.

Hund benötigt zweijährige Ausbildung

Hermes als Therapiehund würde auch mit Sicherheit nicht nur Marla selbst helfen, sondern auch Raya und ihre Eltern ein Stück weit entlasten.  Die Familie kann und hat bereits einen Eigenanteil von 650,25 Euro für Hermes Ausbildung geleistet. Damit die zweijährige Ausbildung von Marlas Hund Hermes aber möglichst bald beginnen kann, fehlen noch 3.684,75 Euro.

Radio Hamburg Hörer helfen Kindern e.V.  und bonprix  spenden die restlichen 3.684,75 Euro, damit die Ausbildung von Marlas Assistenzhund beginnen kann.