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Lernunterstützung in Coronazeiten: 14.953 Euro für die ARCHE Hamburg

Seit der erneuten Schließung der Schulen und Kitas aufgrund der Coronapandemie wird bei den von den ARCHEN in Jenfeld, Billstedt und Harburg betreuten Kindern immer deutlicher, dass große Defizite in der Lernentwicklung entstanden sind.

Homeschooling bringt keinen Ausgleich

Die Notbetreuung in den Schulen wird zum Teil aus Angst vor Ansteckung nicht angenommen oder auch gar nicht für alle, die es brauchen, angeboten. Die Eltern der ARCHE-Schützlinge sind oftmals nicht in der Lage, das Homeschooling für ihre Kinder zu bewerkstelligen. Es fehlt nicht nur die technische Ausstattung, sondern es fehlen häufig auch Sprachkenntnisse.

Arche-Pädagogen sind bemüht

Die Pädagogen der ARCHEN bemühen sich, damit kein Kind den Anschluss verliert. Es gibt seit Start der Pandemie ein Netzwerk per WhatsApp und per Telefon, um weiter Kontakt zu den Familien zu halten. Mitarbeiter fördern die Kinder mit Online-Nachhilfe und auch mit Nachhilfe in Kleingruppen innerhalb der ARCHE-Räume und in weiteren angemieteten Räumen.

Zusatzaufwand verschlingt enorme Kosten

Für die Koordination der Lern-Tandems und die Einweisung weiterer Ehrenamtlicher fehlt Geld. Ebenso benötigt die Arche finanzielle Unterstützung für 450-Euro-Kräfte, die beim Lernen helfen sowie für Lernmaterial und die Miet- und Reinigungskosten der zusätzlichen Räume. Der Bedarf dafür liegt für die drei Archen in Hamburg für die Monate Februar und März bei insgesamt 17.953 Euro, 3.000 Euro sind dafür bereits eingeworben worden.

Radio Hamburg Hörer helfen Kindern e.V. spendet die noch fehlenden 14.953 Euro, damit die ARCHE die Kinder in der Coronakrise mit Lernhilfe unterstützen kann.