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Mehr Zeit zu Hause durch Corona: Warm eingepackt spazieren und Serien schauen für Hale

Die 18-jährige Hale kam als Frühchen zur Welt und hat es seitdem nicht leicht. Sie leidet unter anderem unter Epilepsie, beidseitiger spastischer Bewegungsstörung, an zerbrechlichen Knochen und einer allgemeinen Entwicklungsstörung. Auch die Corona-Pandemie erleichtert die Situation der Familie nicht und nagt an ihnen und vor allem an der jungen Hale.

Viel Zeit in den eigenen vier Wänden

Durch das schwere Rheuma und vielen anderen Krankheitsbildern der Mutter gilt sie als Risikopatientin und hat es ebenfalls nicht leicht. Sie gilt dadurch als Risikopatientin bei einer Corona-Infektion, weshalb Hale nicht mehr wie gewohnt die Schule besuchen kann. Um eine Infektion zu vermeiden, verbringen Hale und ihre Mutter möglichst viel Zeit zu Hause in den eigenen Wänden, was schnell langweilig werden kann.

Ausgestattet für die frische Luft und einen Serienmarathon

Hales Lieblingsbeschäftigung zu diesen Zeiten ist es Serien gemütlich auf ihrem Tablet zu schauen. Da ihr altes Gerät leider kaputt ist, muss dringend ein neues her, um ihr diese schwere Zeit zu versüßen. Außerdem stehen vermehrt Spaziergänge im Rollstuhl zu dieser Zeit an, um einen Ausgleich an der frischen Luft zu bekommen. Damit Hale nicht frieren muss, gibt es deshalb einen warmen Winterfußsack und warme Kleidung für die kälteren Tage.

Radio Hamburg Hörer helfen Kindern e.V. spendet 1.300 Euro für warme Kleidung und ein Tablet.